BITKOM CLOUD-MONITOR 2018: ZWEI DRITTEL DER DEUTSCHEN UNTERNEHMEN IN DER CLOUD

Zwei Drittel der vom Hightech-Verband Bitkom und KPMG in einer gemeinsamen Studie befragten Unternehmen in Deutschland haben sch bereits für eine Cloud-Lösung entschieden. Dabei geht der Trend von der Private Cloud zur Public Cloud, während Hybrid-Infrastrukturen überwiegen – also ein Mix aus On-Premises und On-Demand. Grund dafür dürfte die Erkenntnis sein, dass Cloud-Lösungen inzwischen höhere Sicherheitsstandards erfüllen als das zu wirtschaftlichen Bedingungen in der firmeneigenen IT möglich ist. So erkennt etwa die Hälfte der Befragten laut Cloud Monitor 2018, dass sich eine Zunahme der Datensicherheit seit Einführung der Public-Cloud-Lösung eingestellt hat.
Deshalb ist auch die Konformität des Cloud-Providers mit der Datenschutz-Grundverordnung für nahezu jedes Anwenderunternehmen (97 Prozent) ein "Must have" bei der Anbieterauswahl. Die Konformität zur DSGVO wird also gewissermaßen "outgesouct". Doch es gibt auch darüber hinaus Sicherheitsbedarfe. Knapp drei Viertel (72 Prozent) der Cloud-Nutzer haben denn auch ihre Sicherheitsanforderungen und daraus abgeleitete Maßnahmen für Cloud-Anwendungsszenarien in spezifischen Sicherheitskonzepten definiert.
Dabei wird nichts dem Zufall überlassen: 56 Prozent der Unternehmen führen Kontrollen durch, um die unautorisierte Nutzung von Diensten aus der Public Cloud aufzudecken. So soll vermieden werden, dass sich in den Abteilungen eine Schatten-IT breitmacht, wie das bei der Einführung von Systemen der Mittleren Datentechnik (Midrange Systemen) und beim Personal Computer der Fall war.